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PKD - Zerspanung
Bohrungsbearbeitung bei NE-Metallen und NE-Legierungen |
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In der Fertigung von Bauteilen aus Ne-Metallen und Ne-Legierungen, insbesondere im
vollautomatischen Betrieb, bieten polykristalline Diamantwerkzeuge große wirtschaftliche
Vorteile an. Alternative konventionelle Werkzeugausführungen kommen bei solchen
Anwendungen immer weniger zum Einsatz. PKD Werkzeuge haben sich insbesondere auch deshalb
durchgesetzt, weil sich bei der Kostenkalkulation für die Schneidstoffe ein Wandel
vollzogen hat. Während früher mehr die Kosten der Schneiden (z.B. der Plattenpreis) für
sich allein betrachtet und verglichen wurde, werden heute bei Verwendung unterschiedlicher
Schneidstoffe die Schneidstoffkosten pro Werkstück, also die Bearbeitungskosten
zueinander in Vergleich gesetzt. Hier kommen die Vorteile der PKD Werkzeugen, nämlich
hohe Zerspanrate, lange Standzeiten und damit erheblich weniger Werkzeugwechsel sowie
bessere Reproduzierbarkeit von Bearbeitungsergebnissen besonders zum Tragen. |
Bearbeitung von Verbundwerkstoffen |
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Verbundmaterialien auf der Basis von Holz, Kunststoffen oder faserverstärkten Metallen
und Legierungen finden heute zunehmend Verwendung. Gesteigerte Leistungsanforderungen und
höhere Qualitätsansprüche machen es notwendig, auch die Werkzeugkonzeption ständig zu
verbessern. Diesen Bemühungen wird man durch den verstärkten Einsatz von
polykristallinen Diamantschneiden gerecht. Die über Oberflächenbehandlungen,
-beschichtungen bzw. eingebrachten Faseranteile verbesserten Werkstoffeigenschaften
bringen naturgemäß negative Eigenschaften hinsichtlich der Bearbeitbarkeit dieser
Materialien mit sich.
Beim Drehen von GFK Materialien ist die Bearbeitung mit Hartmetall deshalb schwierig,
weil das Glasseidengewebe aufgrund der rasch abstumpfenden Schneide nicht durchtrennt,
sondern aus dem Bindungsmaterial herausgebrochen wird. Die Abtragsrate bei Hartmetall
beträgt nur 12 cm3 1 min. Die Bearbeitungszeit für das Überdrehen von
GFK-Rohren konnte gegenüber einem Hartmetallwerkzeug insgesamt um den Faktor 16 reduziert
werden.
Voraussetzung für ein bestmögliches Ergebnis in Bezug auf Oberflächengüte und
Abtragsleistung bei der Bearbeitung solcher faserverstärkter Materialien ist ein stabiler
Aufbau des gesamten Zerspanungssystems und die Wahl eines möglichst großen
Schneidkantenradius bei den eingesetzten PKD Werkzeugen .
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